aus dem W&O von Melanie Steiger
Am zweiten Adventsabend gab der Musikverein Buchs-Räfis ein beachtliches Konzert in der reformierten Kirche Buchs. Mit dabei waren die Jugendmusiken Buchs-Räfis und Sennwald sowie das Jugendorchester Ettenhausen.
Am Sonntagabend versammelten sich die Leute vor der reformierten Kirche in Buchs, um das Konzert des Musikvereins Buchs-Räfis zu besuchen. Die Kirche war kurz vor Beginn des Konzertes mit Besuchern gefüllt. Im ersten Teil spielte die Jugendmusik Sennwald, das Jugendorchester Ettenhausen und die Jugendmusik Buchs-Räfis zusammen. Anschliessend spielte der Musikverein Buchs-Räfis.
Beim Einmarsch der Jugendmusik brach das Publikum in tosenden Applaus aus. Diese steht unter der Leitung von Roland Wohlwend. Janine Eugster führte das Publikum durch den ersten Teil des musikalischen Abends. Die Zusammensetzung der drei Jugendmusiken entstand im Musiklager in Stein. Da studierten sie auch die Stücke ein und probten für den Konzertabend. Eine erstaunliche Leistung für eine Woche.
Jedoch war nicht nur Musizieren angesagt, denn die jungen Musikanten lernten an einem Nachmittag das Jodeln in Nesslau. Ausserdem nahmen die Jugendlichen eine Demo für einen Marsch auf. Sie bekamen ihn geschenkt zur Vermarktung und gaben ihm den Namen «Vereinte Musikanten», welcher bezüglich der Zusammensetzung der Jugendmusiken passend scheint. Ausser einem Marsch gehört zu einer Jungmusik auch Filmmusik, an diesem Abend waren es Highlights aus dem Film «Frozen».
Bei einem Klassiker kam die Jungdirigentin Andrea Vogel zum Einsatz. Für Nachwuchs der Musiker und Dirigenten ist also gesorgt. Natürlich darf bei einer Jungmusik ein Hit aus den Charts nicht fehlen. An diesem Abend war dies «Atemlos durch die Nacht» von Helene Fischer.
Nach einer kleinen Pause spielte der Musikverein Buchs-Räfis. Diesen Teil moderierte Hildegard Fässler. Der Musikverein startete gleich mit der Filmmusik von «Star Wars». Mit ruhigen und sanften Klängen ging es weiter mit dem amerikanischen Stück «Virginia». Dieses führte von den schweren Schritten der Sklaven zum Optimismus für die Zukunft nach dem Krieg in Amerika. Dabei ertönten eindrückliche Solos von der Oboe oder der Trompete. Passend zur Adventszeit spielte die Musik auch ein Weihnachtslied. Anschliessend regten «Farandole» und «La Mourisque» fast zum Tanzen an.
Ein gelungene Sache
Das Besondere am Schluss des Konzertes war nicht etwa der riesige Applaus des Publikums, sondern die Ansage der Zugaben, wobei gleich zwei angekündet wurden. Bei «Gabriellas Song» spielte Katrin Jucker ein bezauberndes Klarinettensolo. Auf dieses eher ruhige Stück folgte dann «Ghostbusters», ein etwas rassigeres Lied. Doch damit nicht genug, es folgte der Höhepunkt des Abends: ein gemeinsames Finale der Jugendmusiken und des Musikvereins mit «The Water is wide».
Es war ein gelungener Abschluss eines tollen Konzerts am zweiten Adventssonntag.
Weitere Bilder finden Sie unter Bilder Kirchenkonzert Buchs 2014
Am 1. August fand beim Schulhaus Räfis die vom Einwohnerverein durchgeführte Bundesfeier statt. Speise und Trank, musikalische Unterhaltung mit dem Musikverein Buchs-Räfis und dem Tambourenverein Buchs, ein Ballonwettbewerb und eine Familienolympiade gehörten dabei zum Programm. Wie auch einige Worte zum 1. August von Heini Senn, dem Präsidenten der Ortsgemeinde Buchs. Er sprach von den auch in unseren Breitengraden verbreiteten Anglizismen, ohne die die deutsche Sprache nicht mehr auskommen sollte. Aber das sei ein Wiederspruch. Denn in Räfis sei noch etwas heile Welt vorhanden, ohne derartige Anglizismen, also ohne "verenglischte" Wörter. Oder wenigstens noch fast ohne.
Heini Senn sagte auch, was er bei einem Auslandaufenthalt vermisste: "Die bekannten Menschen, die pragmatische und einfache Art, die wunderbare Landschaft und den breiten Buchser Dialekt." Trotzdem, dass der Schweizer tendenziell das Licht unter den Scheffel stellen und vermeindlich an allem Alten festhalten wolle, sei er nicht altväterisch und würde sich anpassen. Und jetzt kommt wieder die Sprache: "Auch da wollen wir uns emanzipieren." Dann würden sich Leute halt am "Meeting" treffen, welches mit dem "Kick off" beginne. Vielleicht würden sie dort über "Littering" sprechen, dieser "coole" Ausdruck heisse übrigens "unordentlich zerstreuen". "Tragen wir doch Sorge zu unseren richtigen Traditionen und vor allem tragen wir Sorge zu unserer Sprache und verwässern den Dialekt nicht, schon gar nicht mit Anglizismen!", sagte Heini Senn. Je mehr Grenzen vermischt und verwischt werden, desto mehr brauche man eine Heimat.
Am 24. Mai 2014 fand das kantonale Musikfest in Diepoldsau statt. Der Musikverein Buchs-Räfis tritt in der 3. Stärkeklasse auf.
Mit dem Selbstwahlstück, A Huntingdon Celebration von Philip Sparke, erreichte der Musikverein Buchs-Räfis insgesamt 87 Punkte. Mit dem Pflichtwahlstück, Broadway Nights von Darrol Barry, erreichten sie insgesamt 86 Punkte.
Der Musikverein, mit dem Dirigenten Christian Mathis, erbrachte eine gute Leistung von Total 86.5 Punkten.

Viele Neumitglieder und viel Erfreuliches gab es zu berichten an der 11. Hauptversammlung des Musikvereins Buchs-Räfis (MVBR)
Die Traktandenliste wurde genehmigt und so stand einer zügigen und ordnungsgemässen Durchführung der Versammlung nichts im Weg. Der Jahresbericht des Präsidenten zeigte die Aktivitäten und Anlässe des vergangenen Vereinsjahres auf. Hervorgehoben wurden nebst einer tollen Probenarbeit mit dem Dirigenten Christian Mathis natürlich die Teilnahme am Kreismusiktag in Berneck und die beiden Konzerte, an denen die Zuhörer von den Musikern regelrecht begeistert werden konnten. Auch die positive Zusammenarbeit mit der Jugendmusik, welche doch eine wichtige Zukunftsinvestition für den Verein ist, wurde gelobt.
Sensationelles Skiwochenende
Am Wochenende vom 22./23. Februar 2014 fand das Skiwochenende des Musikvereins Buchs-Räfis in Obersaxen statt. Bei einem Wetterbericht, der für das geplante Skiwochenende nicht hätte besser sein können, machte sich am Samstagmorgen eine muntere Schar Musikanten auf den Weg nach Obersaxen. Einige langjährige Teilnehmer dieses gesellschaftlichen Anlasses wussten zu erzählen, dass das Wetter noch selten so sensationell gut war.