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Rock The Lock Konzert

 

Die Mitglieder des Musikvereins Buchs-Räfis präsentierten zusammen mit Sängerin
Alexandra Sutter ihr Können.

Schüler der Musikschule Werdenberg waren für eine Nacht Rockstars

 aus dem W & O vom 24. September 2019, Christian Imhof

Am Samstag wurde in der Lokremise Buchs mächtig gerockt. Auf dem Programm stand das Musikfestival Rock the Lok, welches von Musiklehrer Dennis Mungo aus Buchs initiiert wurde und bei dem die Schülerinnen und Schüler von der Musikschule Werdenberg eine Plattform erhalten, um ihr Können vor einem breiten Publikum zu präsentieren.

Ein Mammutprogramm haben sich die Organisatoren vom Rock the Lok aufgehalst, denn vier Stunden lang standen am Samstag in der Lokremise Buchs immer wieder junge Talente mit ihren Musiklehrern, sowie ehemaligen Schülern auf der Bühne. Die ersten illustren Bands der zukünftigen Rockstars tragen Namen wie Flashback, East Stars, Genius, Bad News oder auch Touch of Death und zeigten mit Coverversionen von Bands wie Coldplay, Red Hot Chili Peppers, Snow Patrol und vielen mehr, was sie sich in diesem Jahr alles drauf gepackt haben.

Die Musik verbindet die Generationen

Zur Unterstützung der jungen Instrumentalisten standen nicht nur Lehrer mit auf der Bühne, auch der Blasmusikverein Buchs-Räfis nahm sich die Zeit für ein unterstützendes Ständchen beim Nachwuchs. Auch wenn auf der Bühne eher rockige Gitarrenmusik und keine Brassklänge zu hören waren, nahm sich der Verein Zeit, denn Musik hat wie kaum etwas anderes eine verbindende Wirkung.

Wie in einem Sportverein wird aufeinander geschaut und niemand zurück gelassen. Jede und jeder, der sein Herz der Musik verschrieben hat, gilt ein kleines bisschen als Seelenverwandter mit ähnlichen Interessen. Durch den von Alice Gabathuler mit viel Feingespür moderierten Abend entstanden so spontane Gespräche mit anderen Musikbegeisterten, die vielleicht ohne eine solche Zusammenkunft nicht stattgefunden hätten. Die älteren Semester teilten ihre Erfahrungen mit den Newcomern und die Frage, warum Rapper denn eigentlich ihr Mikrofon immer so komisch halten, wurde ebenfalls geklärt.

Regionale Musikszene freut sich über Nachwuchs

Gewisse neue Künstler schafften es ihre frische Spielfreude in Energie umzuwandeln und direkt auf den gut gefüllten Saal los zu feuern. So geschehen beispielsweise beim Gitarristen und Sänger Manuel Lämmler, der «Living On A Prayer» von Bon Jovi in einer authentischen Version mit seiner Band Genius auf die Bühne brachte. Seine Virtuosität am Instrument im Zusammenspiel mit seiner kraftvollen Stimme waren ein Ohrenschmaus, der das Original im Direktvergleich sehr alt aussehen lassen würde. Dies ist aber nur eines von vielen Beispielen an Talenten, die Dennis Mungo unter seinen Fittichen hat. So verwaltet und leitet der Musikschulleiter einen Pool an Newcomern, die in wenigen Jahren in der regionalen Musikszene und darüber hinaus für Furore sorgen könnten.

Schön zu sehen, dass die Jugend die Faszination für Musik noch nicht verloren hat und sie immer virtuoser an ihren Instrumenten wird. Dank der von den Lehrpersonen weitergegebenen Begeisterung für die Materie Pop und Rock scheint noch Hoffnung für echte handgemachte Musik zu bestehen, auch wenn beim Betrachten der aktuellen Hitparade vielleicht ein anderes Gefühl aufkommt.

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