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Die Wikinger sind los

Als Wikinger verkleidet, zeigten die Mitglieder des Musikvereins Buchs-Räfis ihr Können
(Bild und Text: Sahra Mehrmann)

Buchs: Vergangenes Wochenende fand die Unterhaltungdes Musikvereins Buchs-Räfisstatt. Die Aula Flös wurde von musikalischen Wikingern eingenommen

 aus dem W & O vom 07. Mai 2019, Sahra Mehrmann

Eine musikalische Reise durchRaum und Zeit zu «Wickie und die starken Musikanten» erwartete das Publikum am Freitag-und Samstagabend in der AulaFlös. Schon bei den ersten Tönen hörte man den Musikerinnen und Musikern an, dass sie aufeinander eingespielt sind. Das mag daran liegen,dass sie dieses Jahr am 26.Mai am Kantonalen Musikfest in Lenggenwil im Wettbewerb spielen und dafür schon eine Weile intensiv proben. Bei der Begrüssung forderte die Vereinspräsidentin Corinne Bänziger die Leute im gut gefüllten Saal auf, für das Musikfest bitte die Daumen zu drücken. Danach wird das Publikum mit den ersten drei Stücken gezielt in Richtung Norden geführt, beispielsweise mit dem Stück «CelticForce» vom KomponistenMario Bürki.

 

Wickie führt mit einer Runenapp durch den Abend

Nach dieser Einführung übernimmt die Jugendmusik die Bühne und man merkt unter anderem an ihren Wikingerhelmen, dass man jetzt wohl ganz bei Wickie und den starken Musikanten angekommenist. Durch das Programm führte Martin Stark in der Rolle als Wickie. Um den Bogen in unsere Zeit zu schlagen, ist Wickie nicht nur auf der Suche nach seiner eigenen Filmpremiere, er nutzt auf seinem Smartphone eine Runenapp, die ihm durch die Moderation hilft. Die Jugendmusik überzeugte das Publikum mit einem Repertoire von vier Stücken. Auch sie schafften es vom ersten Ton an, die Freude am Thema und an der Musik auf den ganzen Saal zu übertragen. Mit einem besonderen Einsatz von Schildern während des Stückes «The Beasty Band», welche hochgehalten werden und dazu auffordern bestimmte Geräusche wie «Mäh», «Wuff» und «Wieher» von sich zu geben, wird die Freude am Spiel direkt auf das Publikum übertragen. Im Allgemeinen ist es auffällig, wieviel Spielfreude dieJüngsten wie auch die älteren Musikanten aufbringen. Und auch dem Dirigenten Christian Mathis war die Freude an der Sache in jeder Bewegung anzusehen. Nach einer Pause wurde der Saal dann komplett durch die Wikinger erobert. Waren die Musikerinnen und Musiker zu Beginn noch in ihrem klassischen Auftrittsgewand mit weissen Hemden, roten Krawatten und schwarzen Hosen gekleidet, stürmten sie den Saal nach der Pause als Wikinger kostümiert, mit Fellen um die Schenkel und Hörnerhelmen auf den Köpfen.

 

Bekannte Medleys liessen Köpfe und Füsse mitwippen

Die Liederauswahl passte sehr gut zum Thema und wer sich darauf einliess, konnte sich durch die Musik entführen lassen und die Wikinger kämpfen oder über das Meer segeln sehen. Das Repertoire des zweiten Teiles beinhaltete sowohl bekannte Medleys von Nena und Glenn Miller als auch eine Uraufführung einer Garagen-Polka aus dem Toggenburg. Gerade natürlich die bekannten Medleys, die harmonisch und gekonnt interpretiert und gespielt wurden, liessen einige Köpfe und Füsse mitwippen. Den Abschluss machte passend ein Wickie-Medley und nach einer Zugabe hatten sich die verschwitzten Wikingermusikanten den einen oder anderen Drink an der Bar verdient.

 

 

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